Außergewöhnlicher Spangenhelm gibt heute noch Rätsel auf

Deutsch: Vierteiliger Spangenhelm (Oberitalien? Constantinopel? um 500) English: Helmets (Northern Italy? Constantinople? circa 500) English: This object is on display at the annex of the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History) at the Neuburg in the Hofburg of Vienna, Austria (site). Français : On peut voir cet objet à l'annexe du Kunsthistorisches Museum (Musée de l'histoire de l'art) située dans le Neuburg de la Hofburg de Vienne, Autriche (site en anglais). Date2005 SourceOwn work Author David Monniaux

Deutsch: Vierteiliger Spangenhelm (Oberitalien? Constantinopel? um 500)
English: Helmets (Northern Italy? Constantinople? circa 500)
English: This object is on display at the annex of the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History) at the Neuburg in the Hofburg of Vienna, Austria (site).
Français : On peut voir cet objet à l’annexe du Kunsthistorisches Museum (Musée de l’histoire de l’art) située dans le Neuburg de la Hofburg de Vienne, Autriche (site en anglais).
Date 2005
Source Own work
Author David Monniaux

In keiner namhaften Publikation zum völkerwanderungszeitlichen Volk der Langobarden fehlt der Spangenhelm von Steinbrunn. So beschäftigt sich auch eine unlängst erschienene wissenschaftliche Arbeit mit dem außergewöhnlichen Fundstück. Der Helm wurde in der Nähe des Schießplatzes 1965 gefunden und in Rom gereinigt und konserviert.

Die Fundumstände sind nicht näher bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass der Helm aus einem ehemals sehr reich ausgestatteten Grab stammt. Die Spangen des Helms zeigen eine detaillierte Verzierung. Die Symbole umfassen Kreuze und Tierdarstellungen. Die Kreuze könnten als Zeichen des christlichen Glaubens des Helmträgers angesehen werden. Nicht alle Symbole konnten in ihrer Bedeutung entschlüsselt werden. Bei unserem Steinbrunner Spangenhelm handelt es sich um den sogenannten Typ Baldenheim, weshalb eine Fertigung in Oberitalien vermutet wird. Die Datierung ist mit der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts anzunehmen. So geben die genaue Herkunft, die Entschlüsselung der Symbole am Helm und auch die Fundumstände weiterhin Rätsel auf.

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