Nahezu baumlos

Wer die Veränderungen der (Kultur-)Landschaft rund um Steinbrunn interessiert mitverfolgt, der wird vielleicht die verschiedenen Entwicklungen, wie etwa die riesigen Logistikunternehmen in Sichtweite und die zunehmende Zersiedelung, als negativ empfinden. Den Älteren spielt in diesem Fall das Gedächtnis einen Streich: Das Bild von Steinbrunn und Umgebung war noch vor 40 Jahren ein viel schlechteres.
Aus dem heutigen Landschaftsbild in der Region sind die vielen Windschutzgürtel nicht mehr wegzudenken. Sie schaffen zwischen den Feldern eine gewisse Struktur, verringern die Bodenerosion und bieten verschiedenen Tierarten wertvollen Lebensraum.

Was vielen nicht (mehr) bewusst ist: Vor der Kommassierung in den 70er Jahren gab es in Steinbrunn und Umgebung keinen einzigen Windschutzgürtel.

Die einzige größere Waldfläche war der „Hartl“ im Nordosten von Steinbrunn-Dorf, und nur entlang der Bäche und an den Feuchtflächen standen Büsche und einzelne Bäume. An den Straßen zwischen Steinbrunn-Dorf und Steinbrunner See bzw. Werk: kein einziger Baum, nur Felder, ein paar Weingärten.

Da hat sich ja wirklich etwas zum Positiven entwickelt.

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