1945, Bergwerk: Wien steigt wieder ein

 

Im November 1945 erschien folgender Zeitungsartikel:

Ein Braunkohlenbergbau der Gemeinde Wien

Der Stadtsenat hat die Aufschließung eines Braunkohlenbergbaues in der Gemeinde Stinkenbrunn bei Ebenfurt genehmigt und hat dafür einen Sachkredit von 500.000 RM bewilligt. Der Bergbau in Stinkenbrunn wird von den Wiener städtischen Elektrizitätswerken betrieben werden. Die dort geförderten Kohlen werden zum Teil im städtischen Elektrizitätswerk in der Engerthstraße, das für die Verfeuerung dieser Kohlensorte eingerichtet ist, verbraucht werden. Zum anderen Teil werden sie der niederösterreichischen Industrie, die jetzt hochwertige Grünbacher Steinkohle verfeuert, geliefert. Dadurch wird Grünbacher Steinkohle frei, die dann im Kraftwerk Simmering unserer Elektrizitätserzeugung nutzbar gemacht werden kann. Auf diese Weise werden die Wiener Elektrizitätswerke in absehbarer Zeit wieder imstande sein, die über die Leistungsfähigkeit der Wasserkraftwerke gehende Stromspitze durch die Erzeugung kalorischen Stroms zu decken.

 

Quelle: Weltpresse, Wien, Freitag 23. November 1945, Seite 5

 

 

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