Großfuhrmann Andreas Flek

1836 starb der Stinkenbrunner Fuhrmann Andreas Flek in Slowenien.

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Moritz Mezei (1886-1944)

Moritz (Maurus) Mezei (auch Mezzei) wurde am 30. November 1886 in Stinkenbrunn/Steinbrunn geboren. Seine Eltern waren Ignatz und Therese, geborene Schneider (die Familie Schneider besaß bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts eine Brantweinstube in Steinbrunn). Seine Geburt ist in den Matriken der Israelitischen Kultusgemeinde Eisenstadt verzeichnet.

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Heimkehrer aus der Sowjetunion 1950

Im Jänner 1950 schrieb die „Burgenländische Freiheit“:

Stinkenbrunn. Heimkehrer. Mit dem letzten und vorletzten Kriegsgefangenentransport aus der Sowjetunion sind fünf Gemeindeangehörige zurückgekehrt. Es sind dies: Johann Fröhlich, Johann Ratkowitz, Ludwig Mesgolits, August Lasakowitz und Alois Ibeschitz. Während die Angehörigen der vier erstgenannten regelmäßig Briefe erhielten, hat Alois Ibeschitz über zwei Jahre kein Lebenszeichen von sich gegeben.

Quellenkritisch ist anzumerken, dass man davon ausgehen muss, dass die harte Aussage über Alois Ibeschitz bewusst so formuliert wurde, damit der Eindruck entsteht, er selbst habe sich nicht melden wollen. Wahrscheinlich handelt es sich sich um eine parteipolitische Polemik (die „Burgenländische Freiheit“ war die offizielle Parteizeitung der SPÖ). Es gab viele Heimkehrer, denen  keine Gelegenheit gegeben wurde, mit der Familie daheim Kontakt zu halten. Mit dem „letzten und vorletzten Kriegsgefangenentransport“ sind die bis dato eingetroffenen gemeint.

Quelle: Burgenländische Freiheit, Nr 1, 1950.

Gaspar Glavanic (1833-1872), der vergessene Steinbrunner

Der deutschsprachige Wikipedia-Eintrag über den Ort Steinbrunn unterscheidet sich in vielen Punkten vom ungarischen über Büdöskút. So finden sich in der deutschsprachigen Version keine bedeutende Persönlichkeiten, die aus Steinbrunn stammen, im ungarischen Eintrag jedoch:  Glavanich Gáspár horvát költő-író itt született.

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