1931: Die Bahnbrücke im Hartl brennt

Die Raaberbahn fährt durch den Steinbrunner Hartl-Wald. Heute gibt es dort keine Bahnbrücke mehr. Bis 1931 bestand dort aber eine.

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1927: Vom Blitz erschlagen

 

 

Wie man uns aus Stinkenbrunn meldet, ging am gleichen Tage über die dortige Gegend ein heftiges Gewitter nieder. Der Landwirt Jakob S ch r i e f l und seine Ehegattin waren zu dieser Zeit auf einer Wiese mit Heuarbeit beschäftigt. Die beiden wollten eben heimfahren, als Hermine S ch r i e f l vom Blitze getroffen und getötet wurde.

Quelle: Alpenländische Rundschau 2. Juli 1927, 21.

Anmerkungen: Das Unglück geschah am 18. Juni 1927.

1931: Bauern klagen Bergwerkbetreiber

In den 1920er Jahren wurde im Zillingdorfer Bergwerkrevier, rund um den heutigen Steinbrunner See, in großem Stil Braunkohle abgebaut und mit einer Werkbahn nach Ebenfurth in ein kalorisches Kraftwerk gebracht. Wen wundert’s, dass der „schmutzige“ Abbau mit seinen riesigen Halden zu Konflikten mit den Steinbrunner Bauern führte.

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1921: Ein Oberösterreicher staunt über Steinbrunn

Die Landnahme des Burgenlandes durch Österreich im Jahr 1921 erfolgte endgültig durch Einmarsch von österreichischen Soldaten ab 13. November 1921.  Am 21. November 1921 schrieb ein Reporter des „Linzer Volksblattes“ aus der Grenzregion. Ein paar Tage zuvor hatte er vorsichtig in Steinbrunn (Stinkenbrunn) die Lage erkundigt. Und hat – für einen Oberösterreicher – viel Neues über das neue Bundesland erfahren.

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Der Schulstreit 1929

In diesem Eintrag werden Quellen zum Schulstreit in Stinkenbrunn im Jahr 1929 gesammelt.

 

Z. V-S74/I3 vom 23. II. 1929.
78. Schulumwandlung.
Das Bundesministerium für Unterricht hat mit dem Bescheid vom 12. Februar 1929, I. 25535—1—4, den Bescheid der burgenländischen Landesregierung vom 15. April 1924, Z. 6-268, womit die erfolgte Umwandlung der r.-kath. Volksschule in Stinkenbrunn in eine Gemeindeschule zur Kenntnis genom genommen genommen wurde, als ungesetzlich aufgehoben.

Quelle: Landesamtsblatt für das Burgenland 21. März 1929, 1.

 

Lehrstellenausschreibung.
An der röm. bath. vierklassigen Volksschule in Stinkenbrunn, Bezirk Eisenstadt, Burgenland, gelangt  die Stelle des Schulleiters und Kantorlehrers zur Besetzung. Bezüge im gesetzlichen Ausmaß (Ortsbezug und Gehaltsergänzung), Bezüge für den Kantordienst nach Honorarbrief. Kenntnis der kroatischen Sprache
notwendig.
Ferner kommen an dieser Schule zwei Klassenlehrstellen zur Besetzung. Kenntnis der kroat. Sprache erwünscht, aber nicht unbedingt notwendig. Bezüge nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Gesuche sind bis 10. August 1929 beim röm. kath. Schulstuhl in Stinkenbrunn einzubringen.
Der röm. kath. Schulstuhl.

 

Quelle: Landesamtsblatt für das Burgenland 1. August 1929, 223.