Der Schulstreit 1929

In diesem Eintrag werden Quellen zum Schulstreit in Stinkenbrunn im Jahr 1929 gesammelt.

 

Z. V-S74/I3 vom 23. II. 1929.
78. Schulumwandlung.
Das Bundesministerium für Unterricht hat mit dem Bescheid vom 12. Februar 1929, I. 25535—1—4, den Bescheid der burgenländischen Landesregierung vom 15. April 1924, Z. 6-268, womit die erfolgte Umwandlung der r.-kath. Volksschule in Stinkenbrunn in eine Gemeindeschule zur Kenntnis genom genommen genommen wurde, als ungesetzlich aufgehoben.

Quelle: Landesamtsblatt für das Burgenland 21. März 1929, 1.

 

Lehrstellenausschreibung.
An der röm. bath. vierklassigen Volksschule in Stinkenbrunn, Bezirk Eisenstadt, Burgenland, gelangt  die Stelle des Schulleiters und Kantorlehrers zur Besetzung. Bezüge im gesetzlichen Ausmaß (Ortsbezug und Gehaltsergänzung), Bezüge für den Kantordienst nach Honorarbrief. Kenntnis der kroatischen Sprache
notwendig.
Ferner kommen an dieser Schule zwei Klassenlehrstellen zur Besetzung. Kenntnis der kroat. Sprache erwünscht, aber nicht unbedingt notwendig. Bezüge nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Gesuche sind bis 10. August 1929 beim röm. kath. Schulstuhl in Stinkenbrunn einzubringen.
Der röm. kath. Schulstuhl.

 

Quelle: Landesamtsblatt für das Burgenland 1. August 1929, 223.

 

 

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